Dorothea Grünzweig, die seit vielen Jahren in Finnland lebt, kommt in ihren Gedichten nahezu ohne unser neuzeitliches Vokabular aus - ohne die vielen Anglizismen, Fremdworte und Neologismen, die unsere Sprache in Begleitung der neuen Medien immer mehr aufladen, aber selten kräftiger machen.
Teile des neuen Bandes sind der Bewahrung der Schöpfung gewidmet, der Stimmung bei einer Pandemie wie Corona, die dem Menschen die eigene Endlichkeit vor Augen führt, sowie der Angst vor einem Krieg.
Musikalisch wird die Lesung begleitet von Laura Kokko.
Kooperation: Literarische Arena e. V, Ostragehege, Museen der Stadt Dresden, Ev. Akademie Sachsen
Quelle: EVLKS