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Grußworte: Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus und Heiko Lachmann, Vorstandsmitglied der Ostsächsischen Sparkasse Dresden Die Schriftstellerin und Lyrikerin Olga Martynova ist im Jahr 2026 Dresdens neue Stadtschreiberin. Zum Auftakt ihres sechsmonatigen Aufenthalts stellt sie in Lesung und Gespräch ausgewählte Texte aus ihrem Werk vor. Die Jury überzeugte Olga Martynova durch ihre poetische Sprache und ihre reflektierte, kulturgeschichtlich weit ausgreifende Literatur. In ihren Gedichten, Essays und Prosatexten verbindet sie persönliche Erfahrung mit literarischer Tradition und eröffnet dabei immer wieder neue Perspektiven auf Erinnerung, Geschichte und Gegenwart. Olga Martynova wurde 1962 in Sibirien geboren und wuchs in Leningrad auf, wo sie russische Sprache und Literatur studierte. Seit 1991 lebt sie in Deutschland. Seit 2018 schreibt sie ausschließlich in deutscher Sprache. Für ihr literarisches Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis (2012); zuletzt erhielt sie für ihren Gedichtband "Such nach dem Namen des Windes" den Peter-Huchel-Preis 2025. Kooperation mit: Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden und Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Eintritt frei | ohne Anmeldung
Ort: Foyer 2.OG
Quelle: Bibliothek Dresden