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45 Minuten virtuose Orgelmusik
Kreuzorganist Holger Gehring und namhafte Gastorganisten spielen an der großen Jehmlich-Orgel. Eintritt frei!Werke von Johann Ulrich Steigleder, Jakob Praetorius, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy
Stiftsorganist Jens Wollenschläger (Tübingen)Freier Eintritt, freie Platzwahl

Konzertprogramm:
„Vater unser im Himmelreich“
Vertonungen des Luther‘schen Vaterunser-LiedesFelix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Sonate Nr. VI d-moll op. 65 Nr. 6
I. Choral. Andante sostenuto. Allegro moltoSebastian Aguilera de Heredia (1561-1627)
Obra de 8o. tono alto: EnsaladaJohann Sebastian Bach (1685-1750)
„Vater unser im Himmelreich“ BWV 682
à 2 Clav. et Ped. et Canto fermo in Canone
(aus: Dritter Theil der Clavierübung)Georg Böhm (1661-1733)
„Vater unser im Himmelreich“Francisco Correa de Arauxo (1584-1654)
Tiento de medio registro de baxon de septimo tono (50)Jacob Praetorius (1586-1651)
„Vater unser im Himmelreich“Johann Ulrich Steigleder (1593-1635)
Tabulatur Buch Darinnen Daß Vatter vnser
- Nr. 31: 4 Voc. Coral im Baß
- Nr. 40: 4 Vocum. Die 40. Und letste Variation/auff Toccata Manier
Jens Wollenschläger
- ist seit 2014 Professor für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen sowie Erster Organist der dortigen Stiftskirche St. Georg.
Im März 2015 wurde Jens Wollenschläger vom Senat der Hochschule zum Prorektor gewählt und von März 2019 bis Februar 2020 leitete er die Hochschule kommissarisch als Rektor.
Er wuchs in Landau/Pfalz und Umgebung auf, wo er sein Abitur machte und intensiv als Tastenspieler und Kontrabassist unterwegs war.
Seine musikalische Ausbildung in den Studiengängen Kirchenmusik (B- und A-Examen), Orgel (Konzertexamen mit Auszeichnung) und Historische Tasteninstrumente führte ihn – u.a. als Stipendiat der L-Bank-Musikstiftung – nach Stuttgart, Hamburg und Trossingen. Seine prägenden Lehrer im Tastenbereich waren u.a. Bernhard Haas, Pieter van Dijk und Hans Martin Corrinth (Orgel), Oleg Maisenberg, Alexandra Neumann, Wan Ing Ong, Friedemann Rieger und der Arrau-Schüler Eugenio Patricio Garrido (Klavier) sowie Marieke Spaans (Historische Tasteninstrumente).
Als Dozent an den kirchenmusikalischen Seminaren der Ev. Kirche der Pfalz in Speyer und Neustadt unterrichtete er die Fächer Orgel, Improvisation, Klavier und Gehörbildung.
Bis 2015 war er des Weiteren Orgelsachverständiger der württembergischen Landeskirche.
Jens Wollenschläger war am Ulmer Münster (Ausbildungsjahr), an der Stadtkirche Aalen (Vertretung Bezirkskantorat) sowie als Kantor und Organist in Stuttgart-Möhringen tätig, wo er einen Orgelneubau an der dortigen Martinskirche mitinitiierte (Klais 2020, III/44).
Er spielte etwa 100 CDs ein – darunter die neu erschienenen Alben „Marimba & Organ Melange“ (an der Orgel) sowie „In weiter Ferne“ mit norwegischen Liedern von Edvard Grieg und David M. Johansen (am Klavier).
Neben seinen Aufgaben in Tübingen ist Jens Wollenschläger in vielfältiger Weise als Konzertorganist, Cembalist, Pianist und Liedbegleiter, Dozent, Chorleiter, Komponist & Herausgeber (Carus, Strube, Schott), Autor musikwissenschaftlicher Beiträge und Juror international tätig.
Konzertreisen und Lehrtätigkeiten führten ihn in der jüngsten Vergangenheit u.a. nach Dänemark, Österreich, Polen und Schweden.
Er konzertiert in Kathedralen wie dem Münchener Dom, dem Speyrer Dom, den Domkirchen in Aarhus und Kopenhagen, dem Dom zu Passau, dem Magdeburger Dom oder der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin.
Das Orgeljournal „organ“ kürte Jens Wollenschläger für seine Einspielung von Hamburger Orgelmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, eingespielt an der Arp-Schnitger-Orgel (1693) von St. Jacobi Hamburg, 2010 zum „Künstler des Jahres“.
Quelle: Kreuzkirche Dresden