Musik
Musikvortrag mit Dorothea Hartmann „Aller Anfang ist sprachlos – Ausweg und Antwort Musiktherapie “
Fr | Kulturhaus Loschwitz-
Das Buch vereint fachlich relevante Informationen, biografische Einblicke aus Kindheit und Jugend der Autorin der 70-iger und 80-iger in der DDR und persönliche Episoden aus ihrer jetzigen musiktherapeutischen Praxis.
Dorothea Hartmann vergleicht in ihrem Buch das Singverbot vom Jahre 1178 für die damals 80-jährige Äbtissin Hildegard mit dem allgemeinen Sing- und Auftrittsverbot in der Zeit ab 16.3.2020. „Es leistet dem Teufel vorschub, wer leichtfertig das Singen verbietet“ soll Martin Luther gesagt haben.
Die Autorin zieht zudem weite Kreise zur jüngeren deutschen Geschichte bis hin zur gegenwärtigen Situation. Es werden die seit 2020 ausgelösten Traumata, in Zusammenhang mit transgenerationaler Weitergabe, in den Blick genommen und beschrieben, wie mit Hilfe der Musiktherapie alte und neue Wunden geheilt werden können.
Die Kraft der Musik begleitet die Autorin und ihren Sohn Oskar Valentin in allen noch so schwierigen Lebensphasen. Beider Devise ist und bleibt das Zitat von William Shakespeare:
„Wenn Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter…!“
Mit inspirierenden Übungen, Gedichten und außergewöhnlichen Musiktipps lädt Dorothea Hartmann an diesem Abend ein, die heilende Wirkung von Musik selbst zu erleben.
Dorothea Hartmann, geb. 1967 in Dresden, Sängerin und Musiktherapeutin arbeitet seit 2019 in ihrer Praxis am Kloster Disibodenberg, der ersten Wirkungsstätte der Hildegard von Bingen.
Am Klavier: Oskar Valentin Languth
quelle: kulturhaus-loschwitz.de