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16.06. 2024
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Worum geht es beim weltweiten Trend des „Urban Sketching“?
Zunächst gibt es hinsichtlich der zeichnerischen Herangehensweise und der skizzenhaften Resultate viele Überschneidungen mit der klassischen Architektur-Reisezeichnung. Der Hauptunterschied liegt in erster Linie im sozialen Aspekt des Miteinanderzeichnens im urbanen Raum. Über die weltweiten „Urban Sketching“ Gruppen ist es einfach, auf Reisen Gleichgesinnte zum gemeinsamen Skizzieren zu treffen.

Michael Persch nimmt uns mit seinen Zeichnungen mit auf eine Reise nach Asien und Australien, wo er jeweils lange Zeit als Architekt gelebt und gearbeitet hat. Vor etwa zehn Jahren entdeckte er in Singapur zufällig die lokale „Urban Sketching“-Gruppe und wurde schnell ein aktives Mitglied.

Als Zeichenstil nutzt er meist wasserfeste schwarze Tusche mit Aquarellfarben. Die Farbigkeit ist für ihn ein wesentliches Element, um die farbenfrohe traditionelle Architektur Asiens wiederzugeben: von bunten chinesische Shophouses, über hinduistische Tempeltürme, goldene Moscheekuppeln, buddhistische Pagoden und Stupas bis hin zu balinesischen mehrgeschossigen Holztempeln.
Entstanden sind keine fertigen Kunstwerke, sondern Zeichnungen die versuchen, das jeweils Markante eines Ortes oder Gebäudes festzuhalten.