Ausstellungen
Masken und Kronen. Festkultur und Machtrepräsentation am Dresdner Hof Neue Dauerausstellung ab 22.April 2026
Dauerausstellung Residenzschloss Dresden - Staatliche Kunstsammlungen DresdenMit der baulichen Vollendung von Großem Ballsaal und Propositionssaal in der Gestalt des mittleren 19. Jahrhunderts schließt sich der Rundgang in der Festetage im 2. Obergeschoss des Dresdner Residenzschlosses. Die langfristig konzipierten und dauerhaft zugänglichen Ausstellungen der Rüstkammer erhalten damit einen abschließenden Höhepunkt. Zahlreiche Sammlungsexponate wurden aufwändig restauriert. Die Kunstwerke gehören zu den kostbarsten Zeugnissen europäischer Festkultur und jahrhundertealter Repräsentation fürstlicher Macht.
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Wie zu Zeiten höfischen Lebens geleitet die Englische Treppe nun wieder in eine einzigartige Folge prächtiger Festsäle: vom Riesensaal mit seinen Turnierszenen in das wiedererstandene Audienzzimmer der Königin und den prunkvollen Kleinen Ballsaal, in den Großen Ballsaal mit seinen eindrücklichen Resten originaler Dekoration, das lichterfüllte Porzellankabinett und den würdigen Propositionssaal, welcher in die barocken Parade räume Augusts des Starken überleitet.
Großer BallsaalIm Großen Ballsaal werden mit spektakulären Dekorationen, Kostümen und Prunkwaffen Festaufzüge, Maskeraden und Turnierfeste des 16. bis 18. Jahrhunderts vor Augen geführt. Einen strahlenden Höhepunkt bildet die Sonnenmaske Augusts des Starken. Vergoldete Helme, Silberharnische und fantastisch geschmückte Pferde vergegenwärtigen den Glanz höfischer Feste des Barock.
Porzellankabinett
Über 200 Jahre war das Turmzimmer der vor nehmste Schauraum für Meissener Porzellan. Neben Silberleuchtern und ausgewählten Vasen aus China und Japan setzte August der Starke auf vergoldeten Konsolen vor rot lackierten und verspiegelten Wänden die besten Erzeugnisse seiner Manufaktur wirkungsvoll in Szene.
PropositionssaalDer holzverkleidete Propositionssaal stellt die Kulisse dar für ikonische Symbole der Macht, die Insignien der Kurfürsten und Könige. Vom originalen Kurfürstenhut wird der Bogen über den königlich-polnischen Krönungsornat zu den Würdenträgern der sächsischen Monarchie gespannt. Damit knüpft die Präsentation an die Geschichte des Saales an: Hier wurde 1831 die erste sächsische Verfassung ausgerufen und damit der Weg in die Demokratie und Moderne geebnet.
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