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02.05. 2026
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Im Rahmen des Projekts "Kunst & Justiz" des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz stellt das Amtsgericht Dresden die Künstlerin LIESELOTTE THEIL-HURSHELL vor.

Ausstellungsort: Neubau des Amtsgerichts Dresden im Erdgeschoss und 4. Obergeschoss beim Familiengericht

Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 08:00 h – 16:00 h
Freitag 08:00 h – 14:00 h
 Samstag und Sonntag geschlossen

Die aus Wien stammende Künstlerin Lieselotte Theil-Hurshell arbeitete an vielen verschiedenen, zuweilen ungewöhnlichen Orten, die auch die Themen ihrer bildkünstlerischen Arbeiten prägten. 2009 - 2013 hatte sie die Möglichkeit, als Stipendiatin im Lohengrinhaus in Graupa zu arbeiten – eben an jenem Ort, wo Wagner im Jahr 1846 den musikalischen Entwurf der Oper "Lohengrin" schuf.
Inspiriert vom Genius Loci entstanden eine Vielzahl künstlerischer Arbeiten, die sich den Opern Richard Wagners widmen. Die Werke von Lieselotte Theil-Hurshell versinnbildlichen Empfindungen und Emotionen, die die Künstlerin beim Hören der Musik von Wagner erlebte. Indem Theil-Hurshell der Poesie in den Wagnerschen Klangwelten nachspürt, verwandelt sie die Musik durchweiche, sanfte Bildstrukturen und zarte Farbnuancen in sphärisch anmutende, oft nonfigurative Bildkompositionen. So entstand eine sehr persönliche Bildwelt, die dem Betrachtenden gleichzeitig Raum für eigene Gefühle und Deutungen lässt.