Der Begriff „Kryptowährung“ ist allgegenwärtig – doch was steckt dahinter? Seit dem Erscheinen des Bitcoins im Jahr 2009 haben sich weltweit Tausende digitale Coins, Tokens und auch Stablecoins entwickelt. Sie existieren unabhängig von staatlichen Institutionen, sind enorm volatil, dabei aber längst ein „Billion-Dollar-Business“ in einer noch wenig regulierten Umwelt.
Die Sonderausstellung „Krypto, was?“ nimmt dieses Phänomen in den Blick und fragt: Wo kommen „Kryptowährungen“ her, wie funktionieren sie? Lassen sie sich in die Kontinuitäten und Brüche unserer jahrtausendealten Geldgeschichte einordnen?
Analogien
Die Sonderausstellung stellt Bitcoin als erste und bis heute stärkste Technologie in den Mittelpunkt. Dabei wird Bitcoin in seiner historischen Entwicklung in der Kryptografie, der Computer-, sowie Rechen- und Geldgeschichte gezeigt, eingebettet im umfassenden digitalen Wandel unserer Gegenwart. Historische Analogien eröffnen hierbei neue Perspektiven und schon das Vokabular verweist auf bekannte Konzepte: vom Schürfen im Bergbau zum digitalen Mining, vom Lederportemonnaie zur mobilen Wallet, vom Schlüssel zum Bankfach zum private key.
skd.museum
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täglich 10 — 17 Uhr, Dienstag geschlossen