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Aus dem Kamenzer Hinterhof stürmt eine Wrestlingshow in die Dresdner Chemiefabrik. Garbage Brawler, Bobby Fisherman und viele mehr liefern sich actiongeladene Kämpfe, während Freundschaften zerbrechen und Rivalitäten eskalieren. Ihr fiebert live mit, bejubelt eure furchtlosen Faces und bepöbelt eure hinterhältigen Heels. Verfolgt das Geschehen hautnah vom Publikum aus – laut, provokativ, Freak Wrestling! Und apropos laut: Auch an Live-Musik soll es nicht mangeln. Lady Lazarus und Kizzy Suzuki sorgen für Krach und starke Botschaften.
Freak Wrestling Kamenz e.V. steht für Wrestling aus echter Leidenschaft statt für falsche „Profi“-Ansprüche. Hier geht es nicht darum, vom Sport leben zu müssen, sondern ihn als ehrlichen Breitensport auszuüben. In einer Szene, die oft von Ausgrenzung und überzogenem Konkurrenzdenken geprägt ist, setzten sie bewusst auf Respekt, Toleranz und Zusammenhalt.
Lady Lazarus sind eine in Sydney gegründete, heute in Berlin ansässige Punkband, die brachiale Energie, messerscharfe politische Botschaften und ein kompromissloses DIY-Ethos vereint. Bekannt für ihren unapologetischen Aktivismus und ihre unverblümten Live-Shows spielen Lady Lazarus nicht einfach nur Musik: Sie treiben aktiv die Werte der Anarcho-Punk-Szene voran. Ihre Kunst ist ein Schlachtruf für marginalisierte Stimmen.
Kizzy Suzuki klingt als hätten sich die
Cramps mit den Melvins geprügelt, um sich danach zu versöhnen und den Big Muff von Mudhoney auszuleihen, um mal was Interessantes zu machen. Hier zählt nur laut! Gitarrenwände so massiv wie eine Ziegelmauer treffen auf wuchtige Drums,
einen mächtigen Bass und eine stets verzerrte Stimme.quelle: chemiefabrik.info