Eine Veranstaltung mit Peter Goldhammer, Herbert Lappe und Guliko Zimmering im Gespräch mit Charlotte Misselwitz
Begrüßung: Doreen Mende, Leitung Forschung SKD; Mathias Wagner, Konservator Albertinum
Wie bezogen sich Künstlerinnen und Künstler aus jüdischen Familien auf die DDR? Wie haben sie die Zeit des Nationalsozialismus thematisiert? Wie spiegelt sich jüdisches Leben in der DDR in den Beständen der Sammlungen? Zu diesen Fragen forschte auf Einladung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Wissenschaftlerin und Autorin Charlotte Misselwitz. Anhand von etwa 350 Werken u.a. von Lea Grundig, Doris Kahane, Herbert Sandberg sowie Irena Zimmermann-Rabinowicz untersuchte sie in Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, wie Holocaust und NS-Verfolgung künstlerisch verarbeitet, unterschiedliche Solidaritätsbezüge zu diskriminierten Minderheiten im Land gelebt und weltweite Bewegungen proletarischer Internationalismen eingeordnet wurden. Aus dieser Forschung entstanden drei Audiocollagen, welche das Deutschland-Archiv nun in seine Mediathek aufgenommen hat. Von den Stimmen in den Collagen aus dem Umfeld der Künstlerinnen und Künstler berichten Peter Goldhammer, Herbert Lappe und Guliko Zimmering im Gespräch mit der Autorin.
Die Veranstaltung ist Teil des Programms des Jüdischen Jahres „Tacheles“ in Dresden im Verbund mit dem Vermittlungsprojekt „Geschichte und Kontinuitäten jüdischen Lebens in den SKD“ sowie der Abteilung Forschung im engen Austausch mit den Sammlungen des Albertinum und des Kupferstich-Kabinett Dresden.
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Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden