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Leben wider das Böse
Die szenische Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Helmuth James von Moltke und seiner Frau Freya stellt das aufwühlende Zeugnis einer großen Liebe in den Zeiten des Widerstands gegen ein unmenschliches Regime dar.
Nach der Enttarnung des Kreisauer Kreises, dessen Begründer Helmuth James von Moltke war, wird er im Herbst 1944 in das Gefängnis Berlin-Tegel verlegt. Dort können er und seine Frau Freya von September 1944 bis zu seiner Hinrichtung im Januar 1945 intensiv Briefe austauschen. Wie durch ein Wunder konnten die Briefe vom Gefängnispfarrer Harald Poelchau unter Einsatz seines Lebens übermittelt werden.
Die szenische Lesung stellt auch Fragen an unser Leben, an unsere eigene Befindlichkeit. Von dem Ehepaar von Moltke ist für das Heute viel zu lernen und zu entdecken.
„Wir hatten fast vier Monate, um Abschied voneinander zu nehmen, ein Mann und eine Frau. Der Höhepunkt unseres gemeinsamen Lebens – die schwerste Zeit unseres gemeinsamen Lebens.“ – Freya von Moltke
Quelle: Projekttheater
Termine
- 02.05.2026 20:00 projekttheater dresden
- 08.05.2026 20:00 projekttheater dresden