Führungen
Von der künstlerischen Handlung in der Krise – von der Not zur Form Prof. Dr. Alexandra Hopf / Leitung Aufbaustudiengang KunstTherapie, HfBK Dresden im Gespräch mit Constanze Nowak
Sa | Kupferstich-Kabinett im Residenzschloß Dresden - Staatliche Kunstsammlungen DresdenIn einer Krise führen gewohnte Wege oft nicht mehr weiter. Künstlerisches Handeln mag ein Wagnis sein, birgt jedoch das Potenzial, die Erstarrung der Not aufzulösen. Joseph Beuys war davon überzeugt, dass in jedem Menschen schöpferische Kräfte ruhen, die das eigene Leben gestalten und auf die Welt einwirken – eine Überzeugung, die auf eigenen leidvollen Erfahrungen beruhte und sein Leben und Werk nachhaltig prägte. Sowohl Beuys’ erweiterter Kunstbegriff als auch die Grundannahmen der Kunsttherapie ermutigen dazu, sich dem Ungewissen des schöpferischen Tuns zu öffnen und es zu erproben.
Wo reines Denken an Grenzen stößt, ermöglicht künstlerische Praxis Veränderung und Wandlung.
Ein Kurzvortrag mit anschließendem offenen Gespräch beleuchtet Beuys’ künstlerische Haltung sowie kunsttherapeutische Perspektiven und macht deutlich, wo sich Analogien und Verbindungen zeigen – aber auch, wo feine Unterschiede liegen.
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Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden