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Italien war im 18. Jahrhundert der klangliche Sehnsuchtsort Europas. Von Venedig bis Rom entstanden neue musikalische Formen, die rasch über die Alpen wanderten. Corelli prägte mit seinen Werken die Kammermusik, Vivaldi verlieh ihr virtuoses Feuer, und auch Händel fand in Italien entscheidende Impulse für seine Tonsprache.
Wolfgang Hentrich studierte Violine, Streichquartett und Dirigieren in Dresden. Bis 1996 war er Erster Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, seitdem ist er Koordinierter Konzertmeister der Dresdner Philharmonie, mit der er auch solistisch hervortrat. Er ist Primarius des Philharmonischen Kammerorchesters Dresden, Chefdirigent der Deutschen Streicherphilharmonie und Professor an der Hochschule für Musik Dresden.
Bernhard Hentrich studierte Violoncello, Streichquartett, Gesang und Musikwissenschaft in Dresden, Karlsruhe und an der Schola Cantorum Basiliensis. Seine Arbeit verbindet künstlerische Praxis und Forschung, etwa zum Instrumentarium der Sächsischen Hofkapelle. Er wirkte international als Vortragender und ist seit 2017 Professor für Alte Musik an der Hochschule für Musik Dresden.Quelle: Villa Teresa