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Das Stück
Im Jahre 1800, zur Zeit der Handlung, ist die Römische Republik von 1798/99 bereits Geschichte und freiheitliches Denken wird rigide bestraft.
Dem Staatsgefangenen Cesare Angelotti, ehemaliger Konsul der gestürzten Republik Rom, ist die Flucht aus der Engelsburg gelungen. Verfolgt wird er von Baron Scarpia, dem berüchtigten Chef der römischen Polizei. Als Scarpia entdeckt, dass Angelotti von dem Maler Cavaradossi versteckt wird, bringt er neben Cavaradossi auch dessen Geliebte, die berühmte Sängerin Tosca, in seine Gewalt. Tosca soll Angelottis Versteck verraten. Und sie soll sich ihm, Scarpia, hingeben, um dadurch ihren Freund Cavaradossi angeblich freikaufen zu können. Doch die erpresserische Intrige nimmt einen anderen Verlauf als von Scarpia geplant.
Als der italienische Komponist Puccini nach dem Erfolg von »La Bohème« seine »Tosca« im Jahre 1900 zur Premiere bringt, sind Presse und Kollegen entsetzt: Das Politdrama des französischen Erfolgsautors Sardou auf der Opernbühne? Puccinis feine Hände mit Blut befleckt? Doch der wachsende Erfolg gibt Puccini recht, den schockierenden Stoff bearbeitet zu haben, mit dem er nicht – wie bei »La Bohème« – Tränen ernten, sondern das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen aufrütteln will.
Quelle: Landesbühnen Sachsen
Termine
- 10.10.2026 19:00 Landesbühnen Sachsen
- 18.10.2026 19:00 Landesbühnen Sachsen
- 25.10.2026 19:00 Landesbühnen Sachsen
- 11.12.2026 20:00 Landesbühnen Sachsen
- 18.12.2026 19:30 Landesbühnen Sachsen
- 14.05.2027 19:30 König Albert Theater