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01.10. 2026
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    Es ist das größte Konzert der Dresdner Kapellknaben in diesem Jahr - und eine Premiere. Zugleich ist es eine Fortführung des Höhepunktes vom vergangenen Jahr. Da sang der Knabenchor in der Dresdner Kathedrale vor einem begeisterten Publikum den "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy, am 7. November wird das Oratorium "Paulus" aufgeführt. Wobei die historische Reihenfolge eine andere war, Mendelssohn-Bartholdy komponierte zunächst den "Paulus" - und zwar 1836. "Es sind die Hauptwerke der deutschen Romantik, sie verbindet viel. Deshalb war es für uns als Kapellknaben der nächste logische Schritt", erklärt Chorleiter Christian J. Bonath. Gesungen haben die Kapellknaben den "Paulus" in ihrer mehr als 300-jährigen Geschichte noch nie.  

    Im ersten Teil wird die Wandlung vom Saulus thematisiert und im zweiten Teil sein Wirken als Missionar, "Beeindruckend sind für mich die fulminanten Eingangs- und Schlusschöre und auch die ruhigeren Stellen wie ´Siehe! Wir preisen selig, die erduldet haben´ und ´Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater gezeiget´", erklärt Bonath. "Eine besondere Herausforderung sind zudem zwei fünfstimmige Chöre." 
     
    Aufgeführt wird das Oratorium in der ehemaligen Hofkirche gemeinsam mit dem Kathedralchor und der Sächsischen Staatskapelle - und damit zusammen mehr als 150 Musikern. "Für die Kapellknaben ist es der Höhepunkt im Konzertjahr 2026", sagt der Domkapellmeister.

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