Birgit Schaller, Johanna Mucha, Philipp Schaller: Drei Kabarettisten graben sich in die Untiefen der Meinungsmache. Woran noch glauben, wofür noch kämpfen? Baum pflanzen oder Bunker graben? Dieses Programm steht in der 65-jährigen Tradition der »KEULE«: Keine Belehrungen, sondern eigene Fragen! Ein Abend, der nicht die anmaßende Frage nachplappert, warum »der Osten falsch wählt«, sondern im Gegenteil fragt, warum die anderen Parteien kaum noch gewählt werden. Ein Abend, der fragt, warum Friedensdemos neuerdings rechts sein sollen. Ein Abend, der fragt, wo eigentlich der Respekt des Staates gegenüber seinen steuerzahlenden Bürgern bleibt. Ein Abend, über den man lachen und streiten kann - und deshalb eben »die KEULE«! Egal in welchem politischen Lager man steht - in diesem Programm sollte sich keiner vor Pointen sicher fühlen.Die Sächsische Zeitung nennt das einen gelungenen "Spagat zwischen kluger Differenzierung und bissiger Polemik", die Dresdner Neueste Nachrichten bezeichnet das als AfD-nah. So ist das eben verschieden und das Ensemble versucht, das in Zeiten medialer schwarz-weißer Weltanschauung, gelassen zu nehmen. Eines ist sicher: Die Welt auslachen, sich selbst verspotten - das macht Kabarettisten und Zuschauern hörbar Vergnügen! Musikalische Rückendeckung geben Jens Wagner und Volker Fiebig, das Buch stammt aus der Feder von Philipp Schaller in Zusammenarbeit mit der Kabarettistin Ellen Schaller, die auch Regie führte. Es wird rockig, es wird satirisch, es wird heiß!
Quelle: Herkuleskeule Dresden