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Das Stück
Mit seiner Neunten Sinfonie schuf Ludwig van Beethoven ein visionäres Werk, das Grenzen überwindet. Wenn es im letzten Satz Schillers Gedicht »An die Freude« als Chorgesang einbezieht und den kühnen Schritt hin zur Vokalsinfonik vollzieht, verhilft es einer Botschaft der weltumspannenden Brüderlichkeit und der Zukunftshoffnung zum Durchbruch. Zum Jahreswechsel gehört Beethovens Neunte vielerorts fest dazu. Seit Jahrzehnten pflegen die Landesbühnen Sachsen eine eigene Form dieser Aufführungstradition: Beethovens Klassiker, und vorangestellt ein zeitgenössisches Werk, das auf die Neunte Bezug nimmt.
2026 wird Friedrich Cerhas »Paraphrase über den Anfang der 9. Symphonie von Beethoven« erklingen. 2010 für das Leipziger Gewandhaus komponiert, spürt die »Paraphrase« den fallenden Intervallen und Tremoli am Beginn von Beethovens berühmter Sinfonie nach. Cerha setzt ein völlig neues Stück zusammen, das seiner Hoffnung nach »nicht als Riss zwischen Fremden empfunden wird, sondern als Verwandtes erfahrbar bleibt«.
Programm:
Ludwig van Beethoven
9. SinfonieFriedrich Cerha
»Paraphrase über den Anfang der 9. Symphonie von Beethoven«Dirigent: Ekkehard Klemm
Solist*innen: Landesbühnen Sachsen
Chöre: Chor der Landesbühnen Sachsen, Chor der Singakademie Dresden e. V.Orchester: Elbland Philharmonie Sachsen
Quelle: Landesbühnen Sachsen