Lesung / Vortrag / Gespräch
Lesung mit Pauline Voss und Ralf Schuler „Links – Deutsch/ Deutsch – Links“
Mo | Kulturhaus Loschwitz-
Das Buch entlarvt auf kluge und zugleich amüsante Art, wie das linke Establishment Sprache instrumentalisiert, um Debatten zu prägen und Diskurse zu beherrschen. In vielen unkorrekten und bitterbösen Einträgen werden die Schlüsselbegriffe linker Deutungshoheit dekonstruiert – von „unsere Demokratie“ über „Hass und Hetze“ bis „Energiewende“, von „Fachkraft“ über „Intersektionalität“ und „Desinformation“ bis „Femizid“. Warum beschwören Politiker mantraartig die „Parteien der Mitte“ und sind diese wirklich so mittig? Was meinen Journalisten, wenn sie „Haltung“ bekennen? Welche politischen Strategien stecken hinter dem Begriff „Delegitimierung“? Was ist eine „gebärende Person“, und warum nennt man sie nicht „Mutter“? Und weshalb spricht die Polizei lieber von „Streit“, wenn es eigentlich um Kriminalität geht? Ein Wörterbuch für alle, die ihre Liebsten endlich davon überzeugen wollen, dass die neue „verordnete“ Sprache oftmals zielgerichtet an der Wahrheit vorbeisegelt. Und für alle, die sich im linken Floskel-Wahnsinn nicht ganz so alleine fühlen wollen. Kurz: ein Standardwerk für alle, die dem linken Kulturkampf mit humoristischer Gelassenheit und argumentativer Schärfe begegnen wollen.
Pauline Voss ist seit August 2025 stellvertretende Chefredakteurin von NIUS. Sie schreibt und recherchiert zu politischen und gesellschaftlichen Themen und ist regelmäßig zu Gast in der Sendung NIUS Live, die sie zudem konzeptionell betreut. Zuvor war sie Chefreporterin Debatte bei NIUS. Ihre journalistische Karriere begann sie bei der Neuen Zürcher Zeitung, wo sie nach einem Volontariat als Redakteurin im Ausland-Ressort tätig war. Im März 2024 erschien ihr Buch „Generation Krokodilstränen – Über die Machttechniken der Wokeness“ im Europa Verlag.
Ralf Schuler, Jahrgang 1965, ist NIUS-Politikchef und betreut den Interview-Kanal „Schuler! Fragen, was ist”.Er wurde in Berlin-Köpenick geboren, konnte wegen politischer Querelen nicht studieren und arbeitete stattdessen nach dem Abitur als Drahtfertiger in der Glühlampen-Produktion des Berliner VEB Kombinat Narva und legte nebenher die Facharbeiterprüfung als Mechaniker in der Metallverarbeitung ab.Um der Produktion zu entkommen, begann er 1985 als redaktioneller Mitarbeiter in der Lokalredaktion der Block-CDU-Zeitung „Neue Zeit”. 1989 nahm er ein Fernstudium der „Kultur- und Literaturwissenschaften” an der Berliner Humboldt-Universität auf, das er wegen Einstellung des Studienganges nicht abschließen konnte.
quelle: kulturhaus-loschwitz.de