Postkoloniale Mentalität beschreibt Denk- und Sichtweisen aus der Zeit des Kolonialismus, die bis heute weiterbestehen. Trotz des Endes der kolonialen Herrschaft wirken sie in nachfolgenden Generationen fort – sowohl in ehemals kolonisierten Gesellschaften als auch in den früheren Kolonialmächten. Sichtbar wird das unter anderem in Straßennamen, in Museen oder in staatlichen Kunstsammlungen, die häufig noch koloniale Perspektiven widerspiegeln.
Ziel der Veranstaltung ist es, diese fortwirkenden Denkmuster kritisch zu hinterfragen und ihnen entgegenzuwirken. Dies geschieht durch Ansätze der Dekolonisierung sowie durch die persönliche Perspektive und Biografie des Akteurs im Kontext des Postkolonialismus.
Veranstalter: Afropa e. V. – Verein für afrikanisch-europäische Verständigung
Kooperationspartner: Dr. Hussein Jinah