Entdeckungen
Der letzte Schliff - Ein Wissenschaftskrimi 282. Geowissenschaftliches Kolloquium
Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden im Japanischen PalaisKeine Termine
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Anja Sagawe, Senckenberg Dresden
„Der letzte Schliff“ – Ein Wissenschaftskrimi in den Hohburger Bergen bei Wurzen Das Quartär Nordwestsachsens birgt als Zeugnisse einer pleistozänen Vereisung neben mächtigen eiszeitlichen Ablagerungen auch Gletscher- und Windschliffe an den Quarzporphyr-Kuppen nördlich von Wurzen. Die Idee einer Vergletscherung bis Nordwestsachsen, gewachsen 1843 in den Gedanken Cottas, entdeckt 1844 von Naumann und von Morlot im selben Jahr eindeutig als Glazialerscheinungen gedeutet, führte zu einem jahrzehntelangen wissenschaftlichen Disput zwischen Befürwortern der „Inlandeistheorie“ und Anhängern von Lyells „Drifttheorie“. Dieser sollte erst 31 Jahre später, mit dem wegweisenden Vortrag Otto Torells zu den Gletscherschliffen auf dem Rüdersdorfer Muschelkalk, ein Ende finden.
quelle: museumdresden.senckenberg.de