Musik
Casanova Sinfonisches Konzert mit dem Sinfonischen Bläserorchester der Dresdner Bläserphilharmonie
Neues Rathaus Dresden
Wir laden Sie herzlich zu unseren sinfonischen Konzerten „Casanova“ im November 2026 ein: Unter der Leitung von Andrea Barizza werden u. a. Werke von Camille Saint-Saëns, Johan de Meij und Franco Cesarini aufgeführt.
Mitwirkende
Sinfonisches Bläserorchester der Dresdner Bläserphilharmonie
Alexander Hülshoff (Violoncello)
Andrea Barizza (Dirigent)
Programm
Symphonic Dance Nr. 3 „Fiesta“ – Clifton Williams
Casanova für Violoncello und sinfonisches Bläserorchester – Johan de Meij
Poco adagio aus 3. Sinfonie op. 78 – Camille Saint-Saëns
Sinfonietta No. 3 op. 56 „Zwölfmalgreien Sketches“ – Franco Cesarini
A Hokusai Triptych (1. Preisträgerstück des Winds Composition Contest Saxony 2025) – Benjamin Barker
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Der BläserKulturHerbst (BKH) ist seit 2021 – neben den großen Konzerten mit sinfonischer Bläserbesetzung – fester Bestandteil der Saison der Dresdner Bläserphilharmonie und bildet das Tertial III. Die Aktivitäten im Rahmen des BKH widmen sich intensiv der Bläserkultur mit ihren verschiedenen musikalischen Facetten und anrainenden Bereichen der Bläser. So werden die Besetzungen der Konzerte extra reduziert, um sich einerseits ein besonderes Repertoire anzueignen und ein Augenmerk auf die Ensemblearbeit zu legen. Andererseits kann dadurch die sinfonische Bläsermusik in ganz Sachsen und angrenzenden Gebieten, auch in kleinere Orte, hineingetragen werden. Der BKH bringt diese Musik zu den Leuten – überall hin! Sie haben die Möglichkeit, Konzerte oder andere Aktivitäten zu besuchen: Es finden Workshops, Lesungen, Educational-Programme oder auch Vorträge statt. Die Gesamtheit der Bläserkultur soll im BKH abgebildet werden.Der BläserKulturHerbst 2026 steht unter dem Titel „Casanova“.
Mit dem Programm „Casanova“ lädt die Dresdner Bläserphilharmonie zu einem Abend voller musikalischer Kontraste ein. Im Zentrum steht Johan de Meijs „Casanova“ für Violoncello und sinfonisches Bläserorchester: ein klangvolles Porträt des legendären Giacomo Casanova, dessen Leben zwischen Charme, Abenteuer, Gefangenschaft und Flucht zur musikalischen Szene wird. Die Solostimme des Cellos verleiht dieser Figur eine eindringliche, erzählerische Präsenz.
Als Solist ist Alexander Hülshoff zu erleben, der mit dem Violoncello die schillernde Hauptfigur dieses Werkes verkörpert. Unter der Leitung von Andrea Barizza entfaltet das Sinfonische Bläserorchester der Dresdner Bläserphilharmonie ein Programm, das von festlicher Strahlkraft bis zu impressionistischer Klangmalerei reicht.
Den Auftakt bildet Clifton Williams’ „Symphonic Dance Nr. 3 – Fiesta“, ein Werk voller rhythmischer Energie und leuchtender Farben. Anschließend entsteht mit dem „Poco adagio“ aus der 3. Sinfonie op. 78 von Camille Saint-Saëns ein Moment lyrischer Ruhe und großer klanglicher Tiefe.
Mit Franco Cesarinis „Sinfonietta No. 3 op. 56 – Zwölfmalgreien Sketches“ öffnet sich ein farbenreiches Panorama zwischen Stadtleben, Bergschatten und südlicher Wärme. Den zeitgenössischen Akzent des Programms setzt Benjamin Barkers „A Hokusai Triptych“, das 2025 den 1. Preis des Winds Composition Contest Saxony gewann. Damit verbindet „Casanova“ sinfonische Tradition, virtuoses Solospiel und neue Bläsermusik zu einem Konzertabend, der erzählt, verführt und überrascht. Die Menschheit hat also doch noch Hoffnung, zumindest solange sie solche Programme baut.
Termine
- 21.11.2026 18:00 Kulturweberei Finsterwalde
- 22.11.2026 17:00 Neues Rathaus Dresden