Mit Oliver Hach
Über ein Jahr begab sich der Reporter der »Freien Presse« Oliver Hach mit seiner Frau Dagmar auf die Suche nach den verschwundenen Orten im böhmischen Erzgebirge. Manche befinden sich heute am Grunde einer Talsperre, von manchen sind nur Kellergewölbe übrig, in manchen gibt es Reste von Häusern. Die meisten Orte sind für immer verschwunden, in einigen beginnt das Leben wieder. 80 Jahre nach der Vertreibung der deutschen Minderheit liegt erstmals ein Atlas mit reichlich Abbildungen aus 60 Dörfern im Erzgebirge entlang der tschechisch-deutschen Grenze vor: ein einzigartiges Dokument regionaler Zeitgeschichte.
Quelle: Tschechisch Deutsche Kulturtage