Ausstellungen
Peter Makolies – Retrospektive Malerei, Zeichnung und Skulptur
– Städtische Galerie Dresden - Kunstsammlung (Museum Dresden)-
Peter Makolies – über ein halbes Jahrhundert künstlerische Arbeit in Dresden. Ein Teil seines Schaffens ist in Dresden präsent und bekannt. Parallel dazu ist ein bisher verborgener Schatz an Gemälden und Zeichnungen entstanden. In einer großen Retrospektive werden jetzt erstmalig Malerei, Zeichnungen und Skulpturen von Peter Makolies der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit ehrt die Städtische Galerie das schöpferische und künstlerische Lebenswerk eines originären und überaus kreativen Künstlers in Dresden, dessen Werk auch die Folgegenerationen inspiriert hat.
Skulpturen des Künstlers sind an vielen Orten im Stadtraum präsent. Besonders bekannt sind die großen Sandsteinmasken am Funktionsbau der Semperoper und die »Böttgerstele« auf der Brühlschen Terrasse, die jüngst einem Akt von Vandalismus zum Opfer fiel. Parallel zum bildhauerischen Werk sind in den frühen Jahren auch Gemälde und Zeichnungen entstanden. Diese Seite seines künstlerischen Schaffens ist bisher der Öffentlichkeit verborgen geblieben. In der großen Retrospektive werden jetzt erstmalig Malerei, Zeichnungen und Skulpturen von Peter Makolies gemeinsam dem Publikum vorgestellt.
Die Gemälde und Zeichnungen dieser frühen Jahre zeigen, wie souverän der Künstler die Wahrnehmung seiner Umwelt ästhetisch widerspiegelt und mit welcher Sicherheit er in den Gattungen der Malerei und Zeichnung zu Hause ist. In jener Zeit war Jürgen Böttcher (Strawalde) ein wichtiger Mentor, bei dem er – zusammen mit seinen Weggefährten Peter Graf, Peter Herrmann und Ralf Winkler (A.R. Penck) – einen Zeichenkurs an der Volkshochschule besuchte. Die gemeinsame Arbeit und die intensiven Diskussionen über Kunst im Kreis der Freunde inspirierten den jungen Makolies.
Skulpturen des Künstlers zeigen oft körperliche Volumina in einer ausgewogenen und zurückhaltenden, aber bestimmten Präsenz. Zuweilen klingen bildnerische Überlieferungen der Sumerer und alten Ägypter an, was einigen der Torsi, Köpfe und Halbfiguren einen archaischen Ausdruck verleiht. Peter Makolies erschuf früh eine ureigene Bildsprache und fand so zu einem unverwechselbaren Personalstil. Bevorzugtes Material ist dabei der Stein. Meisterhaft gelingt es ihm, dem harten Material weiche, zarte, verletzliche und auch sinnliche Wirkungen abzugewinnen. Aber auch andere Werkstoffe reizen ihn bis heute zur kreativen Auseinandersetzung: So finden Sie in der Ausstellung auch Werke aus Stuckmarmor und Terrakotta. Immer lässt sich der Künstler von den Eigenarten des jeweiligen Materials inspirieren und entwickelt eine ihm adäquate Formensprache.
Die Ausstellung spannt den Bogen von frühen Hauptwerken bis hin zu Arbeiten aus der unmittelbaren Gegenwart. Damit ehrt die Städtische Galerie das schöpferische und künstlerische Lebenswerk eines originären und überaus kreativen Künstlers in Dresden.
Peter Makolies
geb. 1936 in Königsberg, wuchs in Wölfis/Thüringen auf
1953-1956 Steinmetzlehre in der Dresdner Zwingerbauhütte
1955-1957 Besuch von Zeichenkursen an der VHS Dresden. Gemeinsam mit Winfried Direske, Peter Graf, Peter Herrmann und Ralf Winkler (A.R. Penck) bildet sich ein Kreis um Jürgen Böttcher (Strawalde).
1964 Meisterprüfung für Steinbildhauer
seit 1966 freischaffend in DresdenQuelle: Museen der Stadt Dresden
Veranstaltungen
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Peter Makolies – Retrospektive. Malerei, Zeichnung und Skulptur Führung durch die Sonderausstellung
Fr | Städtische Galerie Dresden - Kunstsammlung (Museum Dresden) -
Peter Makolies – Retrospektive. Malerei, Zeichnung und Skulptur Führung durch die Sonderausstellung
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Peter Makolies – Retrospektive. Malerei, Zeichnung und Skulptur Führung durch die Sonderausstellung
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