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04.03. 2024
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  • Flip-Flop, 2007, aus der Serie Meeresfrüchte

Montag bis Freitag, 10–18 Uhr

Regelmäßig war Christian von Alvensleben mit seiner Frau auf der griechischen Insel Rhodos zu Gast, und bereits vor zwanzig Jahren begannen sie, an den einsamen Stränden der Insel die Reste angespülter Gebrauchsgegenstände aufzusammeln. Oft sind diese Objekte kaum noch zu erkennen, sind durch den Zersetzungsprozess des Salzwassers und die ständige Bewegung des Meeres zu bizarren Farb- und Formobjekten verfremdet. Wie kostbare Designerstücke im Studio inszeniert und mit modernster Technik analog fotografiert, verfehlen die Abfall- und Wegwerfprodukte einer übersättigten Konsumgesellschaft ihre Wirkung nicht: ein großer visueller Auftritt zwischen Faszination und Erschrecken. Schönheit wird bei Christian von Alvensleben zum Mittel der Aufklärung – was kann Fotografie Besseres leisten?

Christian von Alvensleben (*1941 in München) hat sich immer als Allrounder verstanden, der sich zwischen Auftrag und freier Arbeit, zwischen Werbung und Mode, Reportage und Essay bewegt. Bekannt wurde er durch seine Produktionen für Editorial und Werbung, vor allem in den Bereichen Architektur, Interior, Mode, Beauty, Food, People und Stills. Seine Arbeiten erschienen u. a. Der Feinschmecker, FAZ, Geo, Merian, Der Spiegel, Stern, Vanity Fair und Vogue. Christian von Alvensleben lebt und arbeitet mit seiner Frau Helga in Bad Oldesloe in der Nähe von Hamburg.

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