Ausstellungen
Baustelle Transformation Zehn Strategien für Stadt und Land
– Zentrum für Baukultur Sachsen13.03.2026 - 16.04.2026 | Dienstag bis Samstag, 13:00 - 18:00 Uhr | ZfBK im Kulturpalast
In Kooperation mit dem BDA Bund und dem Deutschen Architektur Zentrum DAZ
Wie kann die sozial-ökologische Transformation in Stadt und Land gelingen? Das Projekt „Baustelle Transformation. Zehn Strategien für Stadt und Land“ des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA und des Deutschen Architektur Zentrums DAZ stellt zehn Strategien von Architektinnen und Architekten, Urbanistinnen und Urbanisten vor. Ins Zentrum rücken sie den baulichen Bestand, unsere wertvollste Ressource auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft. Um Veränderungen gemeinsam zu gestalten und Akzeptanz für die Klimaziele zu schaffen, setzen sie auf Diskurs und Ausprobieren, auf Experimente und temporäre Nutzungen – und fordern Mitverantwortung statt bloßem Mitmachen. Mit Räumen für die Gemeinschaft, produktiven Nachbarschaften und zeitgemäßen Wohnmodellen eröffnen sich neue Perspektiven. So wird Transformation konkret und vorstellbar.
Die Ausstellung eröffnet einen Raum für den Diskurs über ökologische und soziale Herausforderungen. Dabei steht die „Baustelle“ symbolisch für die Vielzahl offener Aufgaben und Prozesse der gebauten Umwelt. Die zehn Strategien zeigen exemplarisch Wege auf, wie einzelne dieser „Baustellen“ bearbeitet werden können. So vermittelt die Ausstellung einen anschaulichen Zugang zur sozial-ökologischen Transformation und lädt dazu ein, Potenziale zu erkennen, zukünftige Lebens- und Arbeitswelten zu erkunden sowie eigene Mitgestaltungsmöglichkeiten zu erproben.
Das zentrale Bild der Ausstellung ist eine wandelbare „Stadt-Land-Landschaft“ – ein gemeinschaftlich nutzbarer Raum für Bewegung, Aneignung und Austausch. Zentrales Gestaltungselement ist „der Bock“, Symbol für Improvisation, Pragmatismus und Gemeinschaftlichkeit. In der Ausstellung entsteht aus vielen Böcken eine flexible Landschaft, die Besucherinnen und Besucher teilweise verändern können. Die Böcke tragen die Ausstellungsbeiträge und übersetzen Themen von Stadt und Land, Privatem und Öffentlichem. Sie werden zu Kiosken, Brunnen oder Sitzmöbeln – Orte des Austauschs, der Pause und des gemeinsamen Betrachtens der Publikation, die den Ausgangspunkt der Ausstellung bildet.